Den Schaden sieht man sofort. Wie groß er ist, zeigt erst der Blick von oben.
Vom Feldrand aus sieht man nur einzelne Stellen. Wie weit der Schaden ins Feld reicht und wie viele Stellen es insgesamt sind, bleibt offen. Daran scheitern oft die Gespräche zwischen Landwirt und Jagdpächter: Der eine schätzt hoch, der andere niedrig, und keiner kann seine Zahl belegen. Ein Luftbild, in dem sich messen lässt, schafft Klarheit.
So lief der Einsatz ab
In fünf Schritten vom Feld zur gemessenen Fläche
- Flug planen
Feldgrenze, Zufahrt und Luftraum wurden vorab geprüft. Beflogen wurde das ganze Feld, nicht nur die gemeldeten Stellen. So fallen auch Schäden auf, die bisher niemand bemerkt hat.
- Feld aus der Luft fotografieren
Die Drohne hat mehrere hundert senkrechte Fotos aufgenommen, die sich zu 85 % überlappen. Dank RTK/PPK ist die Position jedes Fotos genau bekannt.
- Orthofoto berechnen
Aus den Einzelfotos wurde ein zusammenhängendes Luftbild des ganzen Feldes erstellt. Darin lässt sich zentimetergenau messen.
- Schäden einzeichnen
Jede beschädigte Stelle wurde einzeln umrandet. Die Fläche ergibt sich daraus rechnerisch. Geschätzt wird nichts.
- Ergebnis übergeben
Der Auftraggeber hat einen sachlichen Bericht für die zuständige Stelle bekommen und dazu alle Daten, aus denen er entstanden ist.
Das Ergebnis
Eine Zahl, die jeder nachprüfen kann
Die Größe der Schadensflächen wird aus dem Orthofoto berechnet, nicht geschätzt. Jeder kann sie mit den Daten selbst nachmessen. So steht die Zahl nicht als Behauptung im Raum, sie ist belegt.
Das zeigt die Auswertung
- Wo die Schäden liegen
- Wie groß jede einzelne Fläche ist
- Die Gesamtfläche, nachvollziehbar berechnet
- Den Zustand am Tag des Flugs, mit Datum
Jede eingezeichnete Fläche bleibt sichtbar und lässt sich jederzeit nachmessen. Das schafft Vertrauen, auch bei der Gegenseite. Damit hatte der Auftraggeber eine belastbare Grundlage für die Schadensfeststellung und für alle weiteren Gespräche.
So haben alle Seiten dieselbe Zahl vor sich, und über die Größe der Fläche muss niemand mehr streiten. Wodurch der Schaden entstanden ist und welche Entschädigung daraus folgt, klären die Beteiligten vor Ort mit dem zuständigen Schätzer. Die Messung liefert ihnen dafür die gemeinsame Grundlage.
Die Übergabe
Das hat der Auftraggeber bekommen
Übergeben wurden der Bericht und der vollständige Datensatz, aus dem er entstanden ist.
- Bericht als PDF
- Orthofoto als GeoTIFF
- Kartierte Flächen
- Projektdaten der Auswertung
- Rohdaten mit RTK/PPK-Korrekturdaten
- Weitere Luftaufnahmen vom Termin
Für Ihr Feld
Das ist auch bei Ihnen möglich
Im Projekt oben hat der Auftraggeber den vollen Umfang bekommen. Für Ihr Feld stellen Sie selbst zusammen, was Sie brauchen, vom einfachen Luftbild bis zum fertigen Bericht.
Leistungen
Sie wählen, was Sie brauchen
Jeder Baustein ist einzeln buchbar und lässt sich frei kombinieren. Ein Komplettpaket ist nicht nötig.
Nur Bilder
Sie möchten den Schaden festhalten.
- LuftaufnahmenFotos vom Schaden und Übersichten vom ganzen Feld
Daten zum Selbstauswerten
Sie oder Ihr Vermesser rechnen selbst.
- RohdatenAlle Einzelaufnahmen und die RTK/PPK-Korrekturdaten für eine eigene Berechnung
- OrthofotoAls GeoTIFF, in jeder GIS-Software lagerichtig zu öffnen
Fertig ausgewertet
Wir messen, Sie bekommen das Ergebnis.
- Kartierte FlächenDie eingezeichneten Flächen mit Sachdaten, jederzeit nachmessbar
- ProjektdatenDie komplette Auswertung mit allen Ebenen. Wer möchte, schaut selbst hinein.
- Bericht als PDFKennzahlen und Hinweise zur Weitergabe an die zuständige Stelle
Wenn wir für Sie auswerten, bleibt jede Fläche nachvollziehbar. Passt eine Abgrenzung aus Ihrer Sicht an einer Stelle nicht, gehen wir sie gemeinsam durch und passen sie an.
Sie vermessen lieber selbst? Dann fliegen wir nur und liefern Ihnen die Rohdaten. Die Auswertung bleibt ganz bei Ihnen.
Für wen sich das lohnt
Landwirt, Jagdpächter und Schätzer arbeiten mit derselben Karte
Landwirte und Bewirtschafter
Sie können belegen, wovon Sie sprechen. Statt einer Schätzung haben Sie eine gemessene Fläche mit Karte und Datum.
Jagdpächter und Jagdgenossenschaften
Eine gemessene Fläche zeigt, wie groß der Schaden wirklich ist. Das stützt berechtigte Forderungen und begrenzt überzogene.
Schätzer und Behörden
Die Ausdehnung muss nicht nachträglich rekonstruiert werden. Das hilft besonders, wenn der Termin erst nach der Ernte stattfindet.
Der Zeitpunkt entscheidet
Vor der Ernte dokumentieren, danach ist es zu spät
Ein Schaden lässt sich nur dokumentieren, solange das Feld steht. Nach der Ernte sieht man nicht mehr, wo etwas niedergedrückt war oder gar nicht erst gewachsen ist. Auch Regen, Wind und weiterer Wildwechsel verändern das Bild schon in wenigen Tagen. Warten Sie mit der Befliegung deshalb nicht zu lange.
Wichtig: Die Meldefrist läuft trotzdem. Nach § 34 Bundesjagdgesetz muss ein Wildschaden innerhalb einer Woche gemeldet werden, nachdem Sie ihn bemerkt haben oder hätten bemerken müssen. Zuständig ist in der Regel die Gemeinde, in der das Feld liegt. Eine Befliegung verlängert diese Frist nicht. Deshalb gilt: erst melden, dann dokumentieren.
Steht bei Ihnen ein Schaden im Feld?
Solange nicht geerntet ist, lässt sich der Schaden noch dokumentieren
Teilen Sie uns kurz mit, wie groß das Feld ist, wann geerntet wird und was Sie mit dem Ergebnis vorhaben. Sie erfahren dann, welche Bausteine für Sie sinnvoll sind und was sie kosten.